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Damokles-Schwert Berufs-und Dienstunfähigkeit

Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland wird im Laufe seines Lebens mit einer Berufsunfähigkeit, oder bei Beamten Dienstunfähigkeit konfrontiert. Die unmittelbare Auswirkung einer solchen Situation ist immer die Tatsache, dass der Arbeitnehmer seinen beruflichen Alltag nicht mehr nachgehen kann. Ursachen sind meistens körperliche Erkrankungen, wie Bandscheibenvorfälle oder andere Rückenprobleme. In den letzten Jahren wurden auch immer mehr Arbeitnehmer aufgrund psychischer Probleme dienstunfähig, beziehungsweise berufsunfähig.

Obwohl das Sozialsystem der Bundesrepublik vorsieht Menschen die gerade durch eine Berufsunfähigkeit auch finanziell in schwierige Gewässer geraten zu unterstützen, ist die staatliche höchstmögliche Zuwendung oft nur als Grundsicherung zu verstehen. Deshalb sollte sich jeder Arbeitnehmer im Laufe seiner Erwerbstätigkeit Gedanken über eine mögliche zusätzliche Absicherung für den Fall „Was-ist-wenn?“ machen. Der unabhängige Finanzberater kann Sie bei der Suche nach einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Dienstunfähigkeits- absicherung beraten und weiß worauf es im Ernstfall ankommt.

Eine Berufs-beziehungsweise Dienstunfähigkeitsversicherung sichert Ihre Existenz

Krank sein tut auch finanziell weh. Wer zudem berufsunfähig wird oder als Beamter dienstunfähig riskiert die eigene Existenz. Oft sind Verbindlichkeiten, wie Darlehen da, die einem das Wohnen im Eigenheim sichern. Meistens ist der Lebensstandart an das monatliche Einkommen angepasst. Fallen da bei einer Dienstunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit dann mehr wie die Hälfte des monatlichen Einkommens dauerhaft weg, macht „krank sein“ tatsächlich arm. Statistisch gesehen sind in 24,35 Prozent der Fälle Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats. In 23,45 Prozent Nervenerkrankungen. Krebs ist in rund 14 Prozent der Fälle Verursacher für den Austritt aus dem Berufsleben, Unfälle und Herz-Kreislauferkrankungen in jeweils rund zehn Prozent der Fälle, Ursache für eine Berufsunfähigkeit.

Mit durchschnittlich 750 Euro ist die Erwerbsminderungsrente für viele nur als eine Art Grundsicherung zu verstehen. Um nicht zahlungsunfähig, hochverschuldet oder insolvent zu werden bei einer diagnostizierten Berufsunfähigkeit beziehungsweise Dienstunfähigkeit ist eine zusätzliche Absicherung einer entsprechenden Versicherung notwendig. Ihr unabhängiger Finanzberater berät Sie gerne zu den wichtigsten Punkten einer Berufs-bzw. Dienstunfähigkeitsversicherung.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlt zusätzlich zu den staatlichen Renten- und Versorgungsbezügen eine monatliche Rente.

Um in eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen zu werden müssen diverse Kriterien erfüllt werden. Potenzielle Anbieter wählen ihre Vertragspartner nach hohen Maßstäben aus. Rund 200.000 Interessenten werden jährlich von den Versicherern abgelehnt. Auch sind die Verträge gerne so verfasst, dass im Zweifel die Leistungen nicht zwingend erbracht werden müssen und der Anbieter in erster Instanz versucht die Leistungen zu verweigern.

Da die Vertragsbedingungen der einzelnen Berufsunfähigkeitsversicherungen sehr unterschiedlich sind, sollten Sie vor Abschluss eines Vertrages sehr genau das Kleingedruckte lesen und gut vergleichen. Oder sie holen sich Fach kompetenten Rat bei ihrem unabhängigen Finanzberater.

Berufsunfähigkeit -Worauf es bei der Versicherung ankommt

Gegen Berufsunfähigkeit versichert zu sein, ist eine der wichtigsten Absicherungen überhaupt. Da die Erwerbsminderungsrente der Rentenversicherung nur kleine bis gar keine Beträge zahlt, ist es sinnvoll einen Berufsunfähigkeitsversicherung zu haben.

Die Höhe der gewünschten Absicherung ist einer der wichtigen Faktoren, die die Versicherungsprämien beeinflussen. Die Höhe des Beitrags einer Berufsunfähigkeits-versicherung hängt aber auch von der Laufzeit des Vertrages, Alter, Beruf, Gesundheitszustand und Höhe des Leistungsumfanges ab. Je jünger und gesünder man beim Abschluss ist, desto günstiger sind also die Versicherungsbeiträge der Berufs-beziehungsweise Dienstunfähigkeitsversicherung.

Grundsätzlich wird dazu geraten die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente auf mindestens 1000 Euro im Monat festzulegen. Damit liegt die zusätzliche Absicherung über dem Schnitt der staatlichen Sozialleistungen. Ebenso ist es ratsam eine Dynamik in den Vertrag mit einzufassen. So wird die Inflation ausgeglichen, allerdings steigt die Beitragshöhe dann verhältnismäßig ebenso an.

Berufsunfähigkeit- bei Gesundheitsfragen ehrlich sein

Mittels eines Fragenkataloges ermittelt der Versicherer den Gesundheitszustand des Antragsstellers. Sie sollten bei der Beantwortung dieser Fragen nicht flunkern und den Bogen vollständig ausfüllen. Im Zweifel fragen Sie ihren Hausarzt wie die richtige Antwort lauten sollte. Falsche Angaben können, wenn diese erkannt werden dazu führen dass die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht bezahlt. Die gängige Vorgehensweise der Versicherer bei Leistungsanspruch ist grundsätzlich zu überprüfen, ob die Gesundheitsangaben bei Vertragsabschluss korrekt waren.

Kalkulieren Sie in die Laufzeit ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung mit ein, dass diese ihr gesamtes Arbeitsleben abdeckt und bis zum offiziellen Renteneintritt laufen sollte.

Vermeiden Sie es einen Berufsunfähigkeitsschutz in Kombination mit einer Kapitalversicherung abzuschließen. Können Sie die Kapitalversicherung nicht mehr bezahlen erlischt auch der Schutz der Berufsunfähigkeit.

Berufsunfähigkeitsversicherung- wichtige Vertragsdetails

Damit Sie sich bei einer Berufsunfähigkeit auch auf Ihren Versicherungsschutz verlassen können sollten Sie auf bestimmte Formulierungen bei den Leistungsansprüchen achten.

Abstrakte Verweisung: der Versicherer kann den Kunden im Falle einer Berufsunfähigkeit auf eine andere Tätigkeit verweisen, die der bisherigen beruflichen Stellung und Erfahrung entspricht. Und muss somit den Rentenanspruch nicht bezahlen. Dabei ist es egal ob ein vergleichbarer Beruf auf dem Arbeitsmarkt gerade verfügbar ist oder nicht.

Prognosezeitraum: Beim Prognosezeitraum geht es darum, ab welchen Zeitraum ihr Versicherer zahlt. Er erbringt die Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungen erst, wenn Sie voraussichtlich „dauerhaft außerstande“ sind zu arbeiten. Oder bereits, wenn Sie „voraussichtlich mindestens sechs Monate“ nicht arbeitsfähig sind! Das ist ein wesentlicher Unterschied für den Betroffenen.

Verzicht auf § 19 VVG: Nach Paragraf 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) hat der Versicherer das Recht, den Vertrag zu kündigen oder die Versicherungsbeiträge anzuheben, wenn der Versicherte bei Antragsstellung schuldlos nicht die korrekten Angaben gemacht hat. Zum Beispiel, wenn eine Vorerkrankung oder gefährliche Hobbys nicht aufgelistet worden sind. Allerdings kann ein Verzicht auf diesen Paragrafen vereinbart werden.

Beitragsdynamik: Um die Inflation ausgleichen zu können, ist es sinnvoll die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung dynamisch zu erhöhen.

Weltweiter Versicherungsschutz: Hier sollte geklärt sein, ob die Versicherung auch im Ausland ihren Leistungsanspruch akzeptiert.

Karenzzeit: Die Karenzzeit ist der Zeitraum, der vom Eintritt beziehungsweise der Feststellung der Berufsunfähigkeit bis zur erstmaligen Zahlung vergeht. Wer einer Karenzzeit zustimmt, kann bei den Beiträgen sparen. Allerdings müssen Sie im Versicherungsfall erst einmal eine Zeitlang von ihren Ersparnissen leben.

Berufsunfähigkeitsversicherung kann nicht ersetzt werden

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann nicht durch andere eventuell günstigere Versicherungen ersetzt werden. Erwerbsunfähigkeits-, Unfall- oder Dread- Disease- Versicherung greifen nur in ihren spezifischen Fällen. Eine generelle Berufsunfähigkeitsrente bis zum Rentenbeginn sehen diese Policen in der Regel nicht vor. Sie können zwar ergänzend sinnvoll sein, bieten aber keinen mittel-oder längerfristigen finanziellen Schutz.

Was Beamte bei drohender Berufsunfähigkeit wissen müssen

Beamte unterstehen während ihrer beruflichen Laufzeit einem Dienstherrn. Deshalb wird eine langfristige Berufsunfähigkeit auch als Dienstunfähigkeit bezeichnet.

Generell kann das für den Staatsdiener auch finanzielle Einbußen bedeuten, obwohl Beamte unter Umständen ein Ruhegehalt beziehen können.

Die Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) bzw. Beamtenklausel im Versicherungsvertrag schützt davor, bei Dienstunfähigkeit trotzdem als berufsfähig zu gelten. Denn auch Beamte müssen davon ausgehen dass bei nicht klarer Formulierung durch ihren Dienstherrn oder des Kleingedrucktem in den Versicherungsleistungen, auch Sie generell dazu verpflichtet sind eventuell einen anderen gleichwertigen Job zu suchen, unabhängig davon was der Stellenmarkt bietet.

Beamte benötigen somit eine so genannte DU-Klausel, die in speziellen Berufsunfähigkeitsversicherungstarifen enthalten ist. Die Dienstunfähigkeits-Klausel bewirkt, dass die dauernde Dienstunfähigkeit der Berufsunfähigkeit gleichgestellt wird. Dadurch erhält der Staatsdiener den vollen Versicherungsschutz. Falls er als dienstunfähig entlassen oder in den Ruhestand versetzt wird.

Achten Sie also vor Abschluss einer Berufs-oder Dienstunfähigkeitsversicherung auf die echte Dienstunfähigkeitsklausel. Diese sollte wie folgt, beziehungsweise ähnlich formuliert sein. „Bei Beamten des öffentlichen Dienstes gilt die Versetzung in den Ruhestand wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit bzw. die Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit.“ Ein vollständiger Versicherungsschutz ist somit gewährleistet.

Außerdem können Beamte in den Versicherungsbeiträgen sparen, wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Dynamik abgeschlossen wird. Da das Ruhestandsgeld mit zunehmenden Dienstjahren proportional wächst, kann die Berufs-bzw. Dienstunfähigkeitsrente entsprechend kleiner werden mit der Laufzeit.

Arbeitnehmer sollten eine Dynamik aus finanziellen Gründen prinzipiell in Betracht ziehen.

Vergleichen Sie die einzelnen Anbieter vor Vertragsabschluss ganz genau und nehmen Sie die Dienste ihres unabhängigen Finanzberaters in Anspruch um das für Sie richtige Versicherungspaket zu schnüren.

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