Unfallversicherung für Soldaten – Wer ist wie abgesichert und wer braucht eine private Unfallversicherung?

Unfallschutz für Soldaten, oder brauchen SaZ tatsächlich eine private Unfallversicherung?

Die Entscheidung Soldat oder Soldatin zu werden ist meist mit einem gewissen Maß an Patriotismus verbunden. Soldaten schützen, begleiten, sichern und kämpfen in unterschiedlichen Einsatzgebieten.

Wer Soldat wird, weiß um ein eventuell höheres Unfallrisiko im Beruf. Und obwohl für Soldaten grundsätzlich ihr Dienstherr finanziell Sorge trägt, solange Sie im aktiven Dienst sind, ist es auch für diesen Beruf wichtig eine gute private Vorsorge für diverse Risiken zu treffen. Dazu gehört auch eine private Unfallversicherung für Soldaten. Zum Einen haben auch Soldaten mal frei, zum anderen bergen Unfälle grundsätzlich das Risiko finanzielle Einbußen mit sich zu bringen, sollte eine Dienstunfähigkeit oder sogar Erwerbsunfähig durch eine unfallbedingte Verletzung entstehen.

Für Soldaten gilt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Die gesetzliche Unfallversicherung ist ausschließlich für Personen, die in einem regulären Arbeits-, Dienst- oder Ausbildungsverhältnis stehen. Da Soldaten folglich keine Beiträge in die gesetzliche Unfallversicherung einzahlen, wird diese im Ernstfall auch finanziell nicht in die Presche springen. Die private Unfallversicherung für Soldaten sorgt also für finanzielle Sicherheit und wahrt somit auch die individuellen Bedürfnisse eines Soldaten und dessen Familie. Eine private Unfallversicherung für Soldaten tritt finanziell nur dann für einen verunglückten Soldaten ein, wenn dieser selbst der Versicherungsnehmer ist.

Eine private Unfallversicherung für Soldaten bietet Schutz im Inland und Ausland und gilt rund um die Uhr, außerdem können Soldaten in der privaten Unfallversicherung vom Beamtentarif profitieren.

 

Unfallversicherung für Soldaten: Welche Leistungen müssen versichert sein?

Eine private Unfallversicherung für Soldaten tritt ein, wenn ein Soldat aufgrund eines Unfalls dauerhaft in seiner geistigen oder körperlichen Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wurde. Dasselbe gilt bei privaten Unfallversicherungen für Soldaten auch wenn diese während ihrer Dienstzeit einen Unfall erleiden.

Die Höhe der Versicherungsleistung bestimmt der versicherte Soldat beim Abschluss seiner Unfallversicherung für Soldaten selbst. Sinnvoll sind neben einer Einmalzahlung, für Umbauten oder Anschaffung von Hilfsmittel, auch lebenslange Rentenleistungen, die ab einem bestimmten Invaliditätsgrad gezahlt werden.

Eine solche Invalidität kennt verschiedene Schweregrade, die gutachterlich von medizinischem Fachpersonal der Bundeswehr festgelegt werden.

Beispiele für eine mögliche Invalidität eines Soldaten sind:

 

  • Kreuzbandriss im Knie: Invalidität = 15 %

  • Verlust eines Augenlichtes: Invalidität = 50 %

  • Querschnittslähmung: Invalidität = 100 %

 

Zudem bietet eine private Unfallversicherung für Soldaten in folgenden Punkten finanziellen Schutz:

  • Lebenslange Aufrechterhaltung Ihres Lebensstandards, das heißt die Rückzahlung von Krediten oder Darlehen, weltweit.

  • den Aufbau Ihrer Altersversorgung.

  • entstandene Gesundheitsschäden bei rechtmäßiger Verteidigung oder Rettung von Menschen, Sachen, Tieren.

  • Infektionskrankheiten durch Insektenstiche oder -bisse (inklusive Zeckenstich).

  • Infektionen durch Schutzimpfungen.

  • Verrenkungen eines Gelenks, Zerreißungen oder Zerrungen von Muskeln, Bändern, Kapseln oder Sehnen durch erhöhte Kraftanstrengung.

  • Übernahme der Kosten für medizinische Therapien.

  • Finanzielle Unterstützung oder komplette Kostenübernahme bei notwendigen Umbaumaßnahmen an Wohnung oder Auto.

  • Hinterbliebenenversorgung.

 

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Unfallversicherung Soldat: Besonderheit Ausfallbürgschaft des Bundes

Der Einsatz eines Soldaten in einem Kriegsgebiet kann in der privaten Unfallversicherung nicht versichert werden. Das so genannte „Kriegsrisiko“ ist in allen Unfallversicherungspolicen grundsätzlich ausgeschlossen. Dennoch ist die Unfallversicherung auch im Auslandseinsatz von enormer Wichtigkeit. Wird ein Soldat im Einsatz in einen Unfall verwickelt und die Unfallversicherung für Soldaten übernimmt mit Verweis auf die „Kriegsklausel“ keine der entstandenen Kosten, erhält der Soldat die in seinem Vertrag versicherte Leistung direkt vom Bund. Das heißt, der Bund übernimmt hier eine Ausfallbürgschaft für den verunglückten Soldaten (§63bSVG). Ohne private Unfallversicherung für Soldaten, hat der Soldat bei einem Unfall aber keinen Leistungsanspruch für den der Bund bürgen müsste, deshalb ist es generell sinnvoll als Soldat eine Unfallversicherung abzuschließen.

Voraussetzungen für die Ausfallbürgschaft des Bundes sind:

  • Eine Unfallversicherung muss aktiv bestehen und der Soldat muss Versicherungsnehmer sein

  • Der Soldat hat seinen Auslandseinsatz beim Unfallversicherer rechtzeitig gemeldet

  • Die Beiträge der Unfallversicherung wurden vom Soldaten geleistet

Die „Ausfallbürgschaft des Bundes“ gilt auch für Lebensversicherungen!

 

Unfallversicherung für Soldaten: Das Luftfahrtrisiko in der Unfallversicherung mitversichern

Aufgrund der Einsätze im Ausland haben Soldaten ein erhöhtes Luftfahrtrisiko. Dieses Luftfahrtrisiko wird von den meisten Unfallversicherern nicht mitversichert. Als Soldat sollten Sie zwingend darauf achten eine Unfallversicherung für Soldaten abzuschließen, die das Luftfahrtrisiko in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit, beitragsfrei mitversichert.

 

Wissenswertes für eine gute Unfall-Absicherung der Familie eines Soldaten

Heiratet ein Soldat oder wird der Soldat Vater, beziehungsweise die Soldatin Mutter, sollte die Unfallversicherung für Soldaten auf einen Familientarif umgestellt werden. Familientarife sind günstiger, da der Ehepartner bzw. das Kind auch in den Genuss des Beamtentarifs kommt. Außerdem sollte das angegebene Bezugsrecht überprüft und gegebenenfalls geändert werden!

 

Wie teuer ist eine Unfallversicherung für Soldaten?

Unfallversicherungen für Soldaten gibt es bereits für 11 Euro im Monat. Jedoch sollten Sie bei solch einem Beitrag stutzig werden! Wenn der Beitrag so niedrig ist, dann ist meistens auch nicht drin.

Die Höhe des Beitrages ist abhängig davon was versichert ist und wie hoch die Deckungssumme ist.

Grundsätzlich sollten in der Unfallversicherung für Soldaten immer folgende Klauseln enthalten sein:

  • Beamtentarif für Soldaten

    • Ausfallbürgschaft des Bundes bei Kriegsrisiko (beitragsfrei)
    • Luftfahrtrisiko mitversichert (beitragsfrei)
    • weltweiter Versicherungsschutz
  • Außerdem muss darauf geachtet werden, dass das Bezugsrecht der Angehörigen richtig angegeben wurde.

 

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Unfallversicherung für einen Soldaten: Vergleichen, checken und den Fachmann fragen

Eine Unfallversicherung für Soldaten bietet grundsätzlich einen guten Schutz für den Versicherungsnehmer und dessen Angehörige. Obwohl Soldaten über ihren Dienstherren eine gute Absicherung haben, sollte gerade dieses Berufsfeld sich grundsätzlich Gedanken über eine Unfallversicherung für Soldaten machen.

Soldaten auf Zeit haben im Vergleich zu einem Berufssoldaten einen schlechten Schutz über den Dienstherren.

Der Beruf „Soldat“ hat jedoch besondere Ansprüche an eine Unfallversicherung für Soldaten, deshalb ist es wichtig dass ein Soldat oder eine Soldatin sich auch die Zeit nimmt Unfallversicherungen für Soldaten zu vergleichen, Inhalte zu prüfen und den unabhängigen Finanzberater als Ansprechpartner für die Versicherungsangelegenheiten innerhalb der Unfallversicherung für Soldaten mit einzubeziehen.

So ist gewährleistet dass bei einem Unfall auch der Soldat gut unfallversichert ist und somit keinerlei finanzielle Nöte befürchten muss.

 

Wenn Sie ein unverbindliches Angebot wünschen, so steht unser Team Ihnen gerne zur Verfügung.

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