Die wichtigsten Versicherungen für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit

Auch Soldaten brauchen zusätzlichen Schutz! Welche Versicherungen sind die wichtigsten?

Anders wie in den meisten Berufen, ist das Berufsfeld des Soldaten ausgesprochen vielfältig aber auch wesentlich risikoreicher. Soldaten leisten ihre Arbeit in Krisen- und Kriegsgebieten. Schützen Menschen und Tiere. Dabei sind Soldaten oft enormen Anstrengungen psychischer und physischer Natur ausgesetzt.

Gerade deshalb müssen Soldaten noch vor ihrem Dienstantritt sich genau überlegen ob die automatische Absicherung durch den Dienstherrn in Krankheitsfällen, Unfall oder Berufs-, Dienstunfähigkeit beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit tatsächlich ausreicht.

Die Erfahrung zeigt, dass diese Mindestabsicherungen in den meisten Fällen nicht ausreichen. Außerdem sollten Soldaten so früh wie möglich notwendige Versicherungen zur Altersvorsorge, Pflege und Krankenabsicherung schon vor dem geplanten Dienstaustritt abschließen. So können später Versorgungslücken vermieden werden.

Empfehlenswert ist es einen Versicherer zu finden, der sich mit den Absicherungsmöglichkeiten für Soldaten auskennt. Gut beraten werden Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit vom unabhängigen Finanzberater, dieser kennt die Besonderheiten, die eine Versicherung für Soldaten mitbringen muss und ist Ansprechpartner für Angehörige und den versicherten Soldaten zugleich.

 

Die Top 7 der wichtigsten Versicherungen für Soldaten

Nicht jede Versicherung, die ein Soldat angeboten bekommt ist auch zwingend notwendig. Um aber während und nach der Dienstzeit einen guten Versicherungsschutz zu haben, sollten Soldaten sich grundsätzlich für folgende Versicherungen für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit entscheiden:

  1. Pflegepflichtversicherung für Soldaten: Während andere Versicherungen für Soldatenoptional sind und von späteren Berufswünschen und Tätigkeiten abhängig gemacht werden können, ist die Pflegeversicherung für Soldaten Pflicht! Als Soldat sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass ein Risiko auf Pflege angewiesen zu sein, hier wesentlich höher ist, wie wenn Sie sich dazu entscheiden Bäcker zu werden. Beides sind wichtige Berufe, aber mit völlig unterschiedlichen Risiken verbunden.
  2. Private Krankenversicherung für Soldaten: Ein Soldat kann zwar während der Dienstzeit die freie Heilfürsorge in Anspruch nehmen, was heißt, im Prinzip ist der Soldat durch die Bundeswehr eigene medizinische Versorgung bestens abgesichert. Nach seiner Dienstzeit muss er sich selbstversichern, beziehungsweise gesetzlich krankenversichern. Je nachdem welcher Tätigkeit er nachgehen will in Zukunft braucht er eine passende Versicherung für Soldaten. Daher ist ein Abschluss einer Anwartschaft sehr wichtig! Nicht zu vergessen wäre auch die Auslandskrankenversicherung.
  3. Private Altersvorsorge, nach Austritt aus dem offiziellen Bundeswehrdienst, werden Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung vom Dienstherrn nachgezahlt. Wie bei allen anderen Berufen auch, wird die gesetzliche Rentenversicherung dem Soldaten später nicht ausreichen, seinen individuellen Lebensstandart aufrecht erhalten zu können. Deshalb ist es generell sinnvoll eine private Altersvorsorgeverträge so früh wie möglich abzuschließen.
  4. Unfallversicherung, eine Unfallversicherung für Soldaten versorgt einen Soldaten finanziell, wenn er privat oder auch dienstlich einen Unfall erleidet. Wichtig! In der Police sollte eine „Ausfallbürgschaft des Bundes“ bei Kriegsrisiko und ein Luftfahrtsrisiko mit eingeschlossen sein. Außerdem sollte der Soldat selbst Versicherungsnehmer sein, denn sonst bürgt der Bund nicht.
  5. Privat- und Diensthaftpflichtversicherung für Soldaten, diese Versicherung ist für Soldaten besonders wichtig, wenn sie direkt nach der Schule sich für eine Karriere als Soldat entscheiden. Während der Schulzeit sind zukünftige Soldaten bei ihren Eltern haftpflichtversichert. Danach sind die Soldaten für sich selbst verantwortlich. Eine Haftpflichtversicherung für Soldaten reguliert alle Sach- und Personenschäden, die der Soldat ohne Vorsatz verursacht hat. Mit der Privathaftpflicht für Soldaten verbunden werden, sollte unbedingt eine Diensthaftpflichtversicherung für Soldaten. Die Diensthaftpflichtversicherung schützt den Soldaten vor Regressansprüchen des Dienstherrn bei dienstlichen Sach- oder Personenschäden. Gerade wenn grob fahrlässiges Verhalten des Soldaten für Schäden verantwortlich ist, ist eine Diensthaftpflichtversicherung für Soldaten ein optimaler Schutz.

Aber! Soldaten, die Mitglieder des Deutschen Bundeswehrverbandes sind, benötigen keine gesonderte Diensthaftpflichtversicherung.

  1. Berufsunfähigkeits-, Dienstunfähigkeits- bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherung für Soldaten, eine Absicherung der Arbeitskraft, ist ebenfalls eine notwendige Versicherung für Soldaten. Soldaten sind vielen Risiken ausgesetzt. Die Gefahr Dienst- oder sogar Erwerbsunfähig zu werden ist besonders hoch. Die staatliche Grundversorgung eines Soldaten reicht als Versicherung für Soldaten nicht aus, wenn der so außer Gefecht gesetzte Soldat auch weiterhin, finanziell ein angemessenes Leben führen will. Deshalb sollten Soldaten grundsätzlich eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten abschließen. Wenn Sie bereits eine Dienstunfähigkeitsversicherung haben, dann sollten Sie auf die Unfallversicherung auf keinen Fall verzichten. Ihre monatlichen Einkünfte hätten Sie zwar abgesichert, nur würde Ihnen bei einem Unfall die einmalige Leistung fehlen. Diese ist jedoch von Nöten, wenn Sie eine Beeinträchtigung haben. Im Ernstfall, sollte der Soldat dienstunfähig und invalide sein, würden beide Policen leisten.
  2. Lebensversicherung für Soldaten: Der Abschluss einer Lebensversicherung für Soldaten, ist für Soldaten wird gerne verkauft. Wir raten Ihnen davon ganz klar ab. Trennen Sie die Risikoabsicherung immer vom Kapital. Eine Lebensversicherung als Kombination von beiden Bereichen macht wirtschaftlich keinen Sinn. Als Hinterbliebenenversorgung empfehlen wir Ihnen eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Diese ist günstig und sichert nur den Todesfall ab. Die Versicherungssumme sollten Sie jedoch gut wählen. So können Sie auch eine Versicherung mit einer sinkenden Versicherungssumme wählen.

 

Kranken- & Pflegeversicherung
...detaillierter erklärt
Soldaten-Unfallversicherung
...das gilt zu beachten

 

Versicherungen für Soldaten: Wissenswertes zu Beiträgen und Klauseln

Soldaten sind von den Sozialversicherungsbeiträgen befreit. Während der Dienstzeit wird deshalb nicht in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Eventuell anfallende Kirchensteuer, die Lohnsteuer und der Solidaritätszuschlag werden von den Bruttobezügen abgezogen. Um die fehlende Arbeitslosenversicherung ausgleichen zu können, erhalten Soldaten zum Ende ihrer Dienstzeit eine Abfindung. Diese soll den Übergang in das zivile Berufsleben zeitweise vereinfachen.

Als Ergänzung zur privaten Pflegeversicherung für Soldaten, ist eine so genannte kleine Anwartschaft empfehlenswert.

Soldaten werden nach Ablauf Ihrer Verpflichtungszeit für eine gewisse Übergangszeit weiter vom Bund bezahlt, sind aber nur noch zu 70 Prozent krankenversichert. Da private Versicherungen für Soldaten, die Aufnahme in ihre Krankenversicherung von einem einwandfreien Gesundheitszustand abhängig machen, ist eine Anwartschaft auf den später benötigten Schutz dringend angeraten.

Diese Anwartschaft sichert den Gesundheitszustand bei Dienstzeitbeginn für die Zeit zwischen Dienstzeitende und Beginn eines Folgebeschäftigungsverhältnisses. So müssen Versicherer für Soldaten den aktuellen Gesundheitszustand des Soldaten außer Acht lassen. Diese sogenannte kleine Anwartschaft deckelt die Übergangszeit vom Zeitsoldaten zum Arbeitnehmer.

Die große Anwartschaft, ist im Gegensatz zur kleinen Anwartschaft, ein Versicherungsschutz der meist über viele Jahre besteht. Anders als bei der kleinen Anwartschaft werden hier bereits während der Dauer der Anwartschaft Altersrückstellungen gebildet. Der Vorteil ist eine deutliche Beitragsentlastung, wenn die Anwartschaft später aktiviert wird.

Beispielsweise wenn ein Berufssoldat pensioniert wird. Soldaten haben ab dem Zeitpunkt ihrer Pensionierung einen lebenslangen Beihilfeanspruch und sind dementsprechend jahrzehntelang privat krankenversichert. Hier machen sich Beitragsvorteile durch ein per Anwartschaft gesichertes frühes Eintrittsalter sehr vorteilhaft bemerkbar.

Deshalb sollten Soldaten grundsätzlich darauf achten ob, in ihren privaten Krankenversicherungen die angebotene Anwartschaft seinen Wünsche und Zielen entspricht.

Grundsätzlich ist es für Soldaten bereits vor ihrem Dienstantritt wichtig, mit einem unabhängigen und entsprechend geschulten Finanzberater über mögliche Kombi- Versicherungsverträge für Soldaten zu sprechen.

Der unabhängige Finanzberater verfügt über einen großen Pool möglicher Versicherer für Soldaten und kennt die besonderen Bedürfnisse dieses Berufsfeldes.

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