Berufsunfähigkeitsversicherung und Dienstunfähigkeitsversicherung für einen Soldaten

Berufsunfähigkeitsversicherung für Soldaten / SaZ / Soldaten auf Zeit

Berufsunfähigkeitsversicherung für Soldaten, was muss man darüber wissen?

 

Ein Unfall oder Krankheitsfall kann schnell dazu führen, dass die gesetzliche Erwerbsminderungsrente in Anspruch genommen werden muss. Doch diese reicht meinst nicht wirklich zum Leben aus.

 

Umso wichtiger ist eine private Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit. Auch für Soldaten. Denn Soldaten sind weit mehr gefährdet, als so manch andere Berufsgruppe.

 

 

Die Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit wiegen schwer. Gut, wenn man für diesen Fall gerüstet ist. Abgesichert durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU.

 

Diese spezielle Versicherung bietet umfassenden Schutz vor den finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit. So gewährt die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente für die gesamte Dauer der Berufsunfähigkeit. Die Tarife der BU sehen entweder eine monatliche Rentenzahlung bis zum vereinbarten Ablauf des Versicherungsvertrages vor oder im besseren Fall sogar Rentenzahlungen lebenslang.

 

Gewährt wird die Berufsunfähigkeitsrente meist schon ab einem Berufsunfähigkeitsgrad von 50 %.

 

Gut zu wissen: 

Wichtig ist die Nachversicherungsgarantie. So ist gewährleistet, dass der Versicherungsvertrag in bestimmten Fällen wie zum Beispiel Heirat, Nachwuchs oder Scheidung auf die neuen Verhältnisse angepasst werden kann.


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Sind Soldaten überhaupt Berufsunfähig?

Kann ein Soldat seine Dienstpflicht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben, gilt er als Dienstunfähig. Die Folge der Dienstunfähigkeit des Soldaten ist die Entlassung aus der Bundeswehr.

 

Im Bezug auf die Leistungsansprüche gegenüber seinem Dienstherrn wird zwischen Dienstunfähigkeit aufgrund Krankheit und Dienstunfähigkeit aufgrund eines Dienstunfalls unterschieden.

 

Achtung!

Die Dienstunfähigkeit eines Soldaten bedeutet nicht, dass er seinen erlernten Zivilberuf oder einer anderen zivilen Tätigkeit nicht mehr ausüben kann. Denn in den meisten Fällen von Soldaten-Dienstunfähigkeit liegt nicht gleichzeitig eine Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung vor.

 

Eine Dienstunfähigkeit gemäß Soldatengesetz ist nicht mit einer Erwerbsminderung gemäß Sozialgesetzbuch oder einer Berufsunfähigkeit entsprechend der Versicherungsbedingungen der Versicherungswirtschaft gleichzusetzen.

 

Was passiert mit dem Soldaten im Falle einer Dienstunfähigkeit?

Wie es weitergeht, wenn ein Soldat dienstunfähig wird, kommt auf seinen Status an.

  • Soldat auf Zeit - Entlassung aus dem Dienst

  • Berufssoldat - Versetzung in den Ruhestand

 

 

Der Soldat auf Zeit wird im Falle einer Dienstunfähigkeit aus dem Dienst der Bundeswehr entlassen. Es erfolgt eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Anschließend wird geprüft, ob die fünfjährige Wartezeit sowie die anderen rechtliche Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente erfüllt sind.

 

Gut zu wissen:

Ist die Dienstunfähigkeit in einer Wehrdienstbeschädigung begründet, gilt die Wartezeit als erfüllt.

In jedem Fall sind erhebliche finanzielle Einbußen die Folge. Davor schützt eine Dienstunfähigkeitsversicherung.

 

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Die Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten

Eine normale Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Soldaten nicht geeignet. Hier bedarf es einer speziellen Dienstunfähigkeitsversicherung (DU). Wichtig hierbei ist, dass die DU den Soldaten auch im Ausland im Falle einer Dienstunfähigkeit schützt.

 

Der Zeitsoldat wird im Falle einer Dienstunfähigkeit aus dem Dienst entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. So erhält er, sofern er alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, eine Erwerbsminderungsrente. Doch was, wenn der Soldat noch zivile Tätigkeiten ausüben kann? In einem solchen Fall erhält er keine Erwerbsminderungsrente.

 

Da die Erwerbsminderungsrente zudem in ihrer Höhe meist sehr niedrig ausfällt, ist eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten auf Zeit von großer Wichtigkeit. Nur so ist der Soldat vor finanziellen Problemen geschützt.

 

Eine gute Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten muss einige wichtige Punkte enthalten:

  • Dienstunfähigkeitsklausel nach Berufsgruppe

  • Nachversicherungsgarantie

  • Leistung im Todesfall

  • und einiges mehr

 


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Die Dienstunfähigkeitsklausel für Soldaten

Diese Klausel ist einfach erklärt. Sie bedeutet schlichtweg, dass der Versicherungsschutz auch für Beamte besteht.

 

Vorsicht ist jedoch angebracht bei der Formulierung dieser Klausel. So gibt es

  • echte DU-Klauseln

  • unechte DU-Klauseln

  • beschränkte DU-Klauseln

 

Verwirrend? Nicht mit uns. Als unabhängige Versicherungsmakler beraten wir Sie gerne zu allen Punkten der Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten und sorgen zusammen mit Ihnen für Ihre ideale Absicherung.

 

Fazit

Eine umfassende Absicherung im Falle einer Dienstunfähigkeit ist für Soldaten unverzichtbar.

 

Durch einen bereits in den 1960er Jahren geschlossenen Rahmenvertrag zwischen dem Bundesministerium für Verteidigung und renommierten DU-Verischerungen erhalten Soldaten einige Vorteile in Sachen Dienstunfähigkeitsversicherung.

 

Und nicht nur das. Auch die Angehörigen sind im Erstfall finanziell versorgt.

 

Die Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten, unerlässlich, wenn es um die Vorsorge geht. Umso wichtiger ist eine ausführliche Beratung, die alle Fragen behandelt und letztendlich zur idealen Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten führt. Wir, als unabhängiger Finanzberater stehen Ihnen gerne zur Seite.

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