Wissenwertes zur Motorradversicherung

Wahre Biker haben die richtige Motorradversicherung

Es gibt nichts was den Geist freier Macht, nichts was die Sinne mehr schärft und das Herz höher schlagen lässt, wie wenn ein eingefleischter Biker mit seiner liebevoll gehegten und gepflegten Maschine die kurvigen Strassen entlang fährt. In Kurven zu gehen, den Pass hochzujagen, setzt neben einem ordentlichen Maß an Glückshormonen auch positives Adrenalin frei.

Dieses Gefühl setzt jeden der Motorradfahren liebt in gute Laune.

Ob alleine oder in der Gruppe „ Moped fahren“, und damit sind nicht zwingend die 50ccm Maschinchen, die recht selbstbewusst mit Vollverkleidung schon 16 jährige Zweiradfans beglücken gemeint, nein all die Mopeds, Motorräder, Maschinchen, Bertas, Susis, Kälbchen und Fat Ladies auf Deutschlands Strassen machen ihren Fahrer einfach glücklich.

 

Jedes Kraftrad, dass offiziell zugelassen wurde, muss eine Motorradversicherung haben, das ist per Gesetz vorgeschrieben und zweifelsohne eine sinnvolle Sache.

 

Wie oft passiert es, dass ein herannahendes Motorrad unterschätzt wird, oder der Biker selbst eine Verkehrssituation eben doch falsch einschätzt. So mancher Fahrer eines Motorrades musste auch schon dem einen oder anderen Wildtier ausweichen.

Auch Katzen und Haushunde scheinen hin und wieder eine nahezu diebische Freude daran zu haben mit einem herankommenden Motorrad fange spielen zu wollen. Alles Situationen, die Ihnen als „ Biker“ oder Dritten ordentlich Schaden zufügen kann, ganz zu schweigen, dass in den meisten Fällen auch das geliebte „Moped“ nicht ohne Schrammen davon kommt.

 

Gut wenn, es dann einen soliden Partner in Sachen Motorradversicherung gibt.

 

Die Motorradversicherung kommt in aller Regel für alle Schadensersatzansprüche Dritter auf, die von Ihnen an Verkehrsteilnehmern oder Fahrzeugen verursacht wurden.

Das heißt, das Bike fällt auf dem Parkplatz auf ein anderes Kraftrad, die Motorradversicherung zahlt. Auch wenn Sie beim Überholen, einen Autospiegel erwischen, zahlt die Motorradversicherung. Wenn Sie mit Ihrem Motorrad einen Schaden verursachen, zum Beispiel, die Linkskurve nicht ganz gepackt haben, weil Sie eventuell doch nen Ticken zu schnell gewesen sind und gerade aus in einen Getreideacker landen, was ziemlich ungeschickt ist, der Landwirt wird die Schneuße der Verwüstung auch nicht so toll finden.

Die Motorradversicherung zahlt den Schaden, vorausgesetzt Sie haben eine entsprechende Kaskoversicherung zusätzlich abgeschlossen.

 

In erster Linie ist eine Motorradversicherung eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Jeder Halter eines Motorrades muss eine Motorradversicherung abschließen.

Warum?

Die gesetzliche Pflicht eine Motorradversicherung abzuschließen, liegt an der „Betriebsgefahr eines Motorrads“. Außerdem soll so vermieden werden, dass eventuell Geschädigte die Kosten im Schadensfall selbst tragen müssen.

Wenn Sie also mit ihrem Motorrad im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sind, müssen Sie diese Versicherung nachweisen können.

 

Ratsam ist es eine ausreichend hohe Deckungssumme zu wählen, da im Ernstfall die Differenz aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Gerade wenn es um Personensachschäden geht ist eine hohe Deckungssumme in der Motorradversicherung für ihre eigene finanzielle Existenz zwingend notwendig.

Wenn nach eingehender Prüfung des Sachverhaltes ein eindeutiger Regressanspruch vorliegt, wird die Motorradversicherung immer alle anstehenden Kosten übernehmen.

 

Deshalb empfiehlt der unabhängige Finanzberater, als Motorradversicherungs-experte, grundsätzlich eine Pauschalversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von 100 Millionen Euro. Die Mindestdeckung der Motorradversicherung aus gesetzlicher Sicht sieht für Personenschäden 2,5 Millionen Euro pro Person vor. Sachschäden sollten mit mindestens 500.000 Euro abgedeckt werden und Vermögensschäden mit 50.000 Euro.

 

Allerdings übernimmt die Motorradversicherung ohne Zusatzversicherung lediglich Personenschäden, immaterielle Schäden, Vermögensschäden und Sachschäden.

 

Für eine bessere Absicherung benötigen Sie zusätzlich zur Motorradversicherung auch eine Teilkaskoversicherung beziehungsweise Vollkaskoversicherung.

Beides kann problemlos, beim Anbieter Ihrer Motorradversicherung, durch einen Aufpreis, mitversichert werden.

 

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Motorradversicherung: Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen als zusätzlichen Schutz

Die Motoradversicherung an sich, deckt also alle Schäden an Dritten oder wenn Gegenstände tangiert werden.

Die Kaskoversicherung ist grundsätzlich freiwillig! Und muss zusätzlich abgeschlossen werden.

Aber, sie deckt Schäden an der eigenen Maschine ab. Wenn ein Unfall passiert, ganz egal ob Sie selbst Schuld haben, oder ein anderer der Verursacher ist, Ihr „ Baby“ wird immer auch leiden.

Ganz besonders wenn eine Maschine neu oder sehr teuer ist, sind Sie gut beraten eine Kaskoversicherung als Erweiterung der Motorradversicherung abzuschließen.

 

 

Wann ist eine Teilkaskoversicherung in einer Motorradversicherung sinnvoll?

Die Teilkasko, ist sozusagen das kleine Geschwisterchen der Vollkasko innerhalb einer Motorradversicherung. Sie versichert nur die zusätzlichen Risiken, die bei einer normalen Motorradversicherung (die wie eine Haftpflichtversicherung fungiert) nicht abgedeckt sind.

Generell macht eine Teilkaskoversicherung bei älteren Motorrädern mit geringerem Anschaffungswert Sinn. Oder günstigen Modellen, da die Teilkasko wesentlich günstiger wie eine Vollkaskoversicherung ist.

Achten Sie darauf, dass die Teilkasko als Zusatz Ihrer Motorradversicherung auch dann finanziell für Sie einspringt, wenn der Teilkaskoschaden von Ihnen grob fahrlässig verursacht worden ist.

 

Eine Teilkaskoversicherung deckt innerhalb einer Motorradversicherung also folgende potenziellen Schäden ab:

  • Tierzusammenstöße ( Wildtiere, Haustiere, die sich nicht an die Verkehrsordnung halten wollen und Sie überraschen…)

  • Tierbiss (wenn dem Marder die Kabel schmecken…)

  • Diebstahl (wenn jemand nicht weiß was ihm gehört…)

  • Naturgefahren ( Hagel, Stürze bei Unwetter…)

  • Feuer (das Motorrad fängt Feuer…)

Je nachdem, was Sie im Kleingedruckten mit dem Anbieter Ihrer Motorradversicherung vereinbart haben, sollten Sie berücksichtigen dass bei manchen Schäden eine Selbstbeteiligung fällig sein kann.

 

Wann ist eine Vollkaskoversicherung sinnvoll?

Die Vollkaskoversicherung, als Zusatz einer Motorradversicherung bietet Ihnen einen vollumfänglichen Schutz.

Sogar Unfallschäden die durch Eigenverschulden verursacht wurden werden von der Vollkaskoversicherung übernommen. Außerdem sind Beschädigungen durch Vandalismus versichert.

Außerdem übernimmt die Motorradversicherung mit Vollkaskoschutz auch einen Schaden, wenn die Haftpflicht des Unfallgegners nicht zahlen kann, wenn zum Beispiel dieser Unfallflucht begangen hat und nicht zu ermitteln ist.

Je nach Anbieter können zusätzliche Erweiterungen und Extras wie ein Auslands-Schadenschutz oder ein Schutzbrief in die Police mit aufgenommen werden.

 

Eine Vollkaskoversicherung bietet also einen umfassenderen Schutz, wie ihr kleines Geschwisterchen. Deshalb ist der Zusatz einer Vollkaskoversicherung gekoppelt an die gesetzlich vorgeschriebene Motorradversicherung meistens mit hohen Versicherungsprämien verbunden.

Daher lohnt dieser Zusatz zur Motorradversicherung sich vor allem für teure Maschinen, neue, finanzierte oder geleaste Motorräder, Oldtimer, Sondermodelle und Spezialanfertigungen, die einen entsprechend hohen materiellen Wert haben.

 

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Welchen Sinn hat der Schutzbrief bei einer Motorradversicherung?

Viele Anbieter von Motorradversicherungen bieten einen Schutzbrief an. Wenn Sie mit ihrem Motorrad gerne größere Touren fahren, kann ein Schutzbrief ein sinnvoller Zusatz zu Ihrer Motorradversicherung sein.

Inhalte der meisten Schutzbriefe sind vielfältige Leistungen bei Pannen oder einem Unfällen im In- und Ausland.

Zum Leistungsumfang eines Schutzbriefes gehört auch der kostenfreie Rücktransport von Motorrad und Fahrer.

Notwendige Bergungsmaßnahmen und Abschleppen des Kraftrades, und wenn gewünscht der Transport in die nächste Werkstatt, sind ebenfalls Leistungen eines Schutzbriefes.

Mitglieder eines Automobilclubs brauchen keinen zusätzlichen Schutzbrief.

Für alle anderen ist der Abschluss dieses zusätzlichen Schutzes innerhalb der Motorradversicherung eine günstige Alternative.

 

 

Rabatte und Tarife bei einer Motorradversicherung

Ein umfassender Vergleich unterschiedlicher Motorradversicherungsanbieter ist zwingend notwendig. Die Kosten können sehr stark variieren und sind abhängig von Deckungssumme, vereinbarten Leistungen, Selbstbeteiligung und dem Profil des Versicherungsnehmers, zum Beispiel wie alt er ist.

Fahrer unter 25 Jahren müssen grundsätzlich aufgrund ihrer mangelnden Fahrpraxis mehr bezahlen. Dazu ist der Hubraum des Motorrades entscheidend für die Tarifberechnung. Je größer und schneller die Maschine umso teurer wird die Motorradversicherung.

Die Regional- und die Schadenfreiheitsklasse sind weitere Kriterien, die in die Tarifberechnung mit einfließen. Über die Regionalklasse nimmt der zuständige Zulassungsbezirk des Motorrads auf die Beitragshöhe der Motorradversicherung Einfluss. Hier wird vor allem unterschieden zwischen ländlichem und städtischem Umfeld.

Regionale Unfall- und Diebstahlstatistiken werden ebenfalls berücksichtigt. Der Schadenfreiheitsrabatt nimmt maßgeblich Einfluss auf die Beitragssätze und kann diese deutlich senken. Grundvoraussetzung ist, dass der Motorradfahrer über mehrere Jahre unfallfrei bleibt.

Um einen individuell passenden Tarif angeboten bekommen zu können müssen alle Daten detailliert und zuverlässig angegeben werden.

 

Zusätzliche Rabatte bieten einige Motorradversicherer, wenn Sie folgende Kriterien mit ins Spiel bringen:

  • gehobene Ausstattung des Motorrades zur Fahrsicherheit ( ABS…)

  • ein Garagenplatz für die Maschine

  • das Motorrad als Zweitwagen versichern

  • Selbstbeteiligung, die Höhe der Selbstbeteiligung, wird als Rabatt gegengerechnet bei Kaskoversicherungen

  • Saisonkennzeichen sparen monatliche Beiträge und entsprechend anfallende Steuern

Außerdem erhalten, Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst unter bestimmten Voraussetzungen Rabatte bei Motorradversicherern

 

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Wenn der Anbieter einer Motorradversicherung nicht zahlt

Es gibt Situationen in denen die Motorradversicherung entstandene Schäden nicht bezahlt oder nur einen Teil der Kosten übernimmt.

Zum Beispiel bei Diebstählen, die leicht verhindert hätten werden können, indem das Motorrad in der angegebenen Garage gestanden wäre oder Sie den Schlüssel stecken lassen haben. Oder wenn der Fahrer die Straßenverkehrsordnung verletzt, alkoholisiert fährt beziehungsweise unter Drogeneinfluss steht. Solche vergehen bringen meistens Ärger mit sich und führen zur Kündigung von Seitens der Motorradversicherung.

Eine neue Motorradversicherung zu finden wird dann meist zu einer fast nicht erreichbaren Herausforderung.

Wenn Sie von solch einem Fall betroffen sind, rufen Sie und einfach an! Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Motorradversicherung: Wie richtig kündigen?

Die Kündigung der Motorradversicherung muss vier Wochen vor Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich beim Anbieter eingegangen sein. Kündigen Sie am besten per Einschreiben oder Fax, dann sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung kann zum Beispiel bei Beitragserhöhungen genutzt werden. Diese ist vier Wochen ab Erhalt der Beitragsrechnung grundsätzlich möglich.

 

Gerne helfen wir Ihnen weiter und übernehmen für Sie den Papierkram. Sprechen Sie und einfach an!

 

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