DWS Riester Rente Premium – Kosten fressen Erträge und das Ersparte – Ich glaub, mein Schwein pfeift

Beipackzettel „KID“ wirft Fragezeichen bei der DWS Riester-Rente auf!

Ein schwirrender Kopf das Gefühl gerade eine riesengroße Aufgabe bewältigt zu haben, kennen Sie diese Gefühl auch, wenn Sie mit Ihrem Versicherungsmakler gesprochen haben oder Ihre gerade erst abgeschlossene Riester-Renten Vertragsregeln anschauen?

Dieses Fachchinesisch für Versicherungskaufleute, lässt so manchen versierten Geschäftsmann oder Handwerker gerne mal ins Grübeln kommen.

Gut dass es da die sogenannten Beipackzettel für Versicherungen gibt. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben und Pflicht für jedes Versicherungsprodukt und Anlageprodukt. Auch für die DWS Riester-Rente, das liebste Kind der meisten Versicherungsberater, wenn es um die Altersvorsorge von Mann, Frau oder Kind geht.

Überschaubar und nachvollziehbar ist in diesem Produktinformationsblatt für den Versicherungsnehmer der DWS Riester-Rente Inhalte und Arbeitsweise des fondgebundenen „Rentenvertrages“ erklärt.

Und gerade der Beipackzettel für die DWS Riester-Rente wirft jetzt bei einigen Versicherungsnehmern und auch Beratern einige Fragen auf.

 

Insbesondere soll über folgende Eigenschaften der DWS Riester-Rente aufgeklärt werden:

  • seine Funktionsweise,

  • die Art des Finanzinstrumentes,

  • die damit verbundenen Risiken,

  • die Aussichten für die Kapitalrückzahlung und Erträge unter verschiedenen Marktbedingungen und

  • die mit der Anlage verbundenen Kosten

 

Soweit so gut, wäre nicht bei der Kostenentwicklung der DWS Riester-Rente eine mögliche Variable von Null bis hundert Prozent vorhanden. Was im Prinzip heißt, dass die laufenden Kosten des DWS Riester-Renten-Fonds nicht kalkulierbar sind.

 

Auch ein garantierter Rentenfaktor wird beim zweiten Blick auf den Beipackzettel vermisst. Dazu kommt dass der Versicherungsnehmer auch die aktuellen laufenden Kosten nur schwer erkennen kann.

Kurz, die DWS Riester-Renten Kosten lassen sich nicht im Voraus bestimmen.

 

Warum?

Ganz einfach, die DWS integriert die eigenen Produkte in die Riesterrente und zwar die hauseigenen Fonds als Dachfonds. Natürlich kann sich die Rendite auch hier jederzeit verändern. Um den Kunden darauf vorzubereiten, dass die Kapitalerträge der Fonds während der Laufzeit nicht zwingend als Plus für den Versicherungsnehmer zu verrechnen sind, steht im Beipackzettel unter der Rubrik Verwaltungskosten,

„ Verwaltungskosten der Investmentfonds 0-100% p.a. des Kapitals“ somit sichert die DWS Riester-Rente ihre Kosten im Notfall mit dem vollen Kapital ihrer Kunden ab.

Unterm Strich gesehen, heißt dass zumindest aus dem Fondanteil der DWS Riester Rente sind nicht kalkulierbare Kosten zu erwarten, genauso wie nicht klar ist, wie viel Kapital letzten Endes für die Rente vorhanden ist. Was die DWS Riester Rente nicht gerade zu den Top-Favoriten für eine gute Altersvorsorge macht. So löst der aktuelle Beipackzettel der DWS Riester-Renten Kosten sowohl bei Verbrauchern, wie auch einigen Beratern eine ausgesprochen kontroverse Diskussion aus.

Wo genau die Streitpunkte sind und warum die DWS Riester-Renten Kosten nicht offensichtlich sind, soll im Folgenden erläutert werden.

 

DWS Riester-Rente Kosten: Gutes Marketing suggeriert rentable Anlagemöglichkeiten

Kritiker der DWS Riester Rente Kostenentwicklung, schieben den Verkaufserfolg und die Beliebtheit der Police auf ein ausgeklügeltes Marketingkonzept des Hauses DWS (die DWS/DeutscheAM Gruppe ist aufgrund verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Wertpapier-Publikumsfonds). Fachzeitschriften und Online Foren bewerten die fondgebunde und in zwei Teile gesplittete Riester-Renten Variante als schlaue Altersvorsorge.

 

Welche Kosten sind in der DWS Riester-Rente offensichtlich?

Im Beipackzettel werden einige Kosten sehr transparent und weitgehend nachvollziehbar aufgezeigt.

  • Abschlusskosten: 2,5%, sind absolut marktüblich und damit nicht ungewöhnlich. Vor allem den Vermittlern kommt das entgegen, deshalb ist die DWS Riester Rente auch so beliebt bei Versicherungskaufleuten. In den Kosten der DWS Riester Rente ist eine ähnliche Provision wie bei Lebens- und Rentenversicherungen für den Vermittler drin. Das ist bei anderen Fondssparplänen in der Regel nicht so.

  • Kosten bei Nachzahlungen und Zulagen liegen bei 2,3 Prozent, auch das ist nicht unüblich bei den DWS Riester-Renten Kosten, unterscheidet sie aber auch nicht von anderen ähnlichen Verträgen.

  • Stückkosten pro Jahr schlagen mit einer Kosten-Flatrate von 18 EUR zu Buche. Diese DWS Riester-Renten Kosten werden jedoch an den Verbraucherpreisindex angepasst und sind auch variabel. Dazu kommt, dass Stückkosten immer eine hohe Belastung für kleine Verträge darstellen. Gerade Anhängselverträge von Ehepartner leiden spürbar unter dieser Regelung. Das heißt die Kosten-Flatrate ist nicht unbedingt günstig.

 

DWS Riester-Renten Kosten: Was Laien nicht sehen und Profis rätseln

  • Kosten der Fonds von 0,21% bis 1,77% pro Jahr laut Aussage des aktuellen Beipackzettels (Diese sind jedoch viel höher, da nur die TER genannt wird). Eine Änderung ist allerdings jederzeit möglich. Auf eine mögliche Doppelbelastung weist der Anbieter auch hin, in welcher Höhe allerdings nicht. DWS Riester-Renten Kosten, die nicht festgeschrieben sind.

  • Weitere Fondskosten für Zielfonds des Dachfonds und Unterfonds, spätestens hier steht der Versicherungsnehmer als Laie auf verlorenem Posten, auch hier werden prozentual wieder Verwaltungskosten fällig. Und teilweise sogenannte Kick-Back-Provisionen. DWS Riester–Renten Kosten, die der Endkunde so nicht wahrnimmt.

  • Sogenannte Transaktionskosten im Bereich der Fondkosten sind garnicht aufgelistet. Fakt ist, soll diese Riester Rente Kapital über die Investmentfonds bringen, muss gehandelt werden. Und auch das Einkaufen und Verkaufen der Fonds beinhaltet Gebühren. Wie hoch diese sind, kann nicht erkannt werden. Auch hier also wieder versteckte DWS Riester-Renten Kosten.

 

So kann von einer durchschnittlichen Belastung durch Verwaltungskosten von mindestens 1,5 % ausgegangen werden. Auch Transaktionskosten der aktiv gemanagten Fonds können im Schnitt mit 1,5 % auf die Rechnung der DWS Riester-Renten Kosten gesetzt werden. (Vorsorge Dachfonds 1,9% + ca. 1,5% Kosten Zielfonds + ca. 1,5% durchschnittliche Transaktionskosten auf Zielfondsebene = 4,9% Gesamtkostenbelastung).

Wenn Sie noch eine Inflation von 2,5% hinzunehmen, dann müssten die DWS Riesterrente schon jedes Jahr 7,4% erwirtschaften, damit Sie „Plus Minus Null“ riestern.

 

Würde die DWS Riester-Rente ihre Kosten in einer Gleichung transparenter aufschlüsseln, käme eine Gesamtkostenbelastung von geschätzten 4,9 Prozent als Ergebnis heraus. Diese Erkenntnis macht die DWS Riester Renten Kostenrechnung im Verhältnis zu anderen Anbietern und Altersvorsorgevarianten zu einer kostspieligeren Option, wie von den Versicherungsnehmern erhofft.

 

Wo ist eigentlich die Rente bei der DWS Riester-Rente?

 Die DWS Riester-Rente kann einfach gesagt in zwei Hauptteile eingeteilt werden. Der Police die in diverse Investmentfonds investiert. Dabei Ihr eingezahltes Kapital nutzt und später zum Renteneintritt die monatliche Leibrente zur Verfügung stellt. Einen garantierten Rentenfaktor, der sich klassisch an den 10.000 Euro angespartes Kapital orientiert und dann einfach hochgerechnet werden kann, sucht der Versicherungsnehmer vergeblich in seinen Vertragsregularien.

Der Grund ist so simpel, wie verwirrend zugleich. Die DWS Riester-Rente arbeitet mit Ihrem Kapital. Sie handelt Fonds auf unterschiedlichen Ebenen. Da die Rendite nicht garantiert werden kann, ist auch eine Rentenberechnung nicht möglich.

Kommen Sie in Ihren wohlverdienten Ruhestand, kauft die DWS Riester-Rente bei von ihr favorisierten Rentenversicherern eine Leibrente für Sie ein. Natürlich verwendet der Konzern, das bis dahin erwirtschaftete Kapital in quasi unbekannter Höhe. Zu welchen Konditionen lässt sich Jahrzehnte im Voraus aber auch nicht so hundertprozentig bestimmen.

 

 

 

Fazit!

Kein Rentenfaktor, keine garantierte Rente und jede Menge unbekannter Variablen. Klar ist aber, der Kauf einer Leibrente bei einem anderen Versicherer muss Kosten verursachen. Die gibt es schließlich nicht umsonst. Und wie hoch sind diese bei der DWS DWS Riester-Rente? Auch hier finden der Kunde keine genauen Angaben.

 

Was ist eigentlich ein Rentenfaktor?
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DWS Riester-Rente: Was ist mit der Garantie?

Ein Rechenumschichtungsmodell sichert die Garantie bei der DWS Riester-Rente.

Das CPPI-Modell:

Ein Computer berechnet wie hoch der Anteil am Aktienfonds sein darf, damit der eingezahlte Beitrag des Kunden gesichert wird. Je nachdem ob die Aktienkurse steigen oder fallen berechnet das Programm wie viele Anteile in Aktienfonds und wie viel in den Sicherheitsanteil umgeschichtet werden müssen. Das System arbeitet also pro-zyklisch. Damit wird gewährleistet, dass zum Ende der Laufzeit mindestens die eingezahlten Beiträge als Kapital vorhanden sind.

Durch das ständige Umschichten der Anteile entstehen höherer Transaktionskosten. Diese Kosten der DWS Riester-Rente werden in allen Beispielrechnungen für die gute Rendite der Fonds nicht berücksichtigt.

 

Zusätzlich muss mit hohen Market-Impact-Kosten gerechnet werden. Da große Mengen an Aktien teils schnell verkauft oder gekauft werden. Ebenfalls Ausgaben, die sich in der DWS Riester-Renten Kostenbilanz bei genauer Betrachtung negativ auswirken.

Somit sind Garantien auch hier niemals umsonst. Entweder muss mehr in die Riester-Rente eingezahlt werden oder es wird im Rahmen eines Sicherungskonzeptes darauf hingewiesen, dass die Rendite durch die Garantie gemindert wird.

Auf jeden Fall, wieder Kosten, die der Verbraucher bei Vertragsabschluss in nicht kalkulierbarer Höhe entweder nicht erkennt oder eben akzeptieren muss, wenn er mit der DWS „riestern“ will.

Riester Verträge müssen eine Garantie beinhalten. Aufgrund der langen Laufzeit ist es fraglich ob eine derartig renditeverschlingende Maßnahme überhaupt kundenorientiert ist. Letzten Endes kann für diese DWS Riester-Renten Kosten, der Anbieter nicht alleine verantwortlich gemacht werden, der Gesetzgeber hat da zur Sicherheit der Kunden definitiv eine regelrechte „Verschlimmbesserung“ erreicht.

 

DWS Riester-Renten und die Kosten, der Kosten: Was wäre eine Alternative?

Die DWS Riester-Rente ist nüchtern betrachtet sicher nicht eine der schlechtesten Anbieter für Fondsparpläne und fondgebundene Versicherungen. Wer gerne etwas pokert, kann über Jahrzehnte hinweg sicher auf seine Kosten kommen, in jeglicher Hinsicht. Fakt ist jedoch, dass eine Rentenauszahlung vorhanden und garantiert ist. Nur die Höhe ist bis zum Zeitpunkt der Zuteilung des Vertrages ungewiss.

 

Der unabhängige Finanzberater kann Ihnen bei der Suche einer geeigneten Riester Rente oder alternativen Altersvorsorge einige solide Produkte auf dem Finanzmarkt empfehlen und kann Ihnen auch Auswege aus einem nicht rentablen Produkt zeigen. Sprechen Sie uns einfach an.