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Hundehalterhaftpflicht, wenn der Spitz den Schuh nicht loslässt

Für jeden Haustierbesitzer ist es immer eine klare Sache. Ihr Liebling ist der beste, bravste, schlaueste Begleiter schlecht hin. Und was ist, wenn Tabor, Lilly und Schogun gerade Ihre fünf Minuten haben oder erschrecken. Schließlich sind unsere tierischen Begleiter auch nur fühlende Wesen.

Was ist, wenn Ihr kleiner Liebling die Absätze der 350 Euro teuren „Diesel“ -Stiefel Ihrer, jetzt nicht mehr, besten Freundin zerkauen. Ob das Leder eventuell so lecker nach den Rinderfetzen aus der Tierhandlung gerochen hat, ist in dem Moment völlig irrelevant. Ihr Haustier hat die Lieblinge Ihres Besuchers zerkaut.

Während für alle Haustiere bis zur Größe der Hauskatze die private Haftpflichtversicherung den Schaden übernimmt, ist beim „hündischen“ Mitbewohner eine eigene Tierhalterhaftpflicht notwendig. In einigen Bundesländern ist der Abschluss einer Hundehalterhaftpflichtversicherung sogar vorgeschrieben. Die meisten Bundesländer empfehlen den Abschluss einer entsprechenden Versicherung. So sind Sie auf jeden Fall gegen finanzielle Folgen abgesichert, wenn Ihr Hund in einen Unfall oder eine Sachbeschädigung verwickelt wird.

Bevor Sie eine Hundehalterhaftpflicht abschließen sollten Sie die einzelnen Versicherer vergleichen oder den unabhängigen Finanzberater nach potenziellen Anbietern fragen.

Hundehalterhaftpflicht: Sinnvoller Schutz für Hundehalter

Als erste Stadt Deutschlands führte Hamburg eine Pflichtversicherung für Hunde ein. Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen folgten dem Beispiel der Hansestadt und führten eine gesetzlich vorgeschriebene Hundehalterhaftpflicht ein.

In anderen Bundesländern wie zum Beispiel Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gibt es keine allgemein gültige Hundehalterhaftpflicht.

Lediglich bestimmte Tiere müssen laut Hundegesetz versichert werden, zum Beispiel auffällige Hunde und Listenhunde. In Nordrhein- Westfalen ist die Hundehaftpflicht für Vierbeiner ab 20 Kilogramm verpflichtend. In Mecklenburg-Vorpommern ist kein Hundehalter verpflichtet, eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abzuschließen, auch dann nicht, wenn er einen Kampfhund besitzen sollte.

Eine Hundehalterhaftpflicht ist genauso wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung ein universaler Schutz vor finanziellen Schäden, für Sie. Ihr kleiner Liebling muss nicht schlecht erzogen  oder ein notorischer Beißer sein damit sich eine Hundehalterhaftpflicht lohnt. Wie jede andere Haftpflichtversicherung springt diese finanziell für Sie ein, wenn durch Ihren Hund ein Schaden entsteht. Gerade wenn es um Personenschäden geht können Forderungen im dreistelligen Bereich schnell zum finanziellen Risiko werden. Besser ist es also eine Hundehalterhaftpflicht zu haben.
Der Markt für Hundehalterhaftpflichtversicherungen hat unzählige Anbieter. Deshalb sind Sie gut beraten, wenn Sie im Vorfeld die Vertragskonditionen vergleichen, bevor Sie unterschreiben.

Hundehalterhaftpflicht: Was sollte generell als Grundschutz beinhaltet sein?

Grundsätzlich empfiehlt es sich bevorzugt Hundehaftpflichtversicherungen zu vergleichen, die das Prädikat sehr gut haben oder über etablierte Warentest-Foren ein Güte Siegel erhalten haben. Dann ist gewährleistet, dass das Preis-Leistungsverhältnis beim Versicherer passt. Wer einen Hund hält, ist einer dritten Person zum Ersatz eines Schadens verpflichtet, den das Tier verursacht hat. Das Verhalten des Hundehalters ist in der Situation völlig unerheblich. Mögliche Schäden können Personen-, Sach-und Vermögensschäden sein. Eine Hundehaftpflichtversicherung  deckt solche Schäden ab und stellt den Hundehalter von geforderten Zahlungen frei. Außerdem wehrt die Hundehaftpflichtversicherung Schadenersatzforderungen auch juristisch ab, wenn diese nicht berechtigt sein sollten.

Kurz: Die Hundehalterhaftpflichtversicherung schützt den Hundehalter vor wirtschaftlichen Schäden!

Zum generellen Grundschutz gehören

  1. Eine Versicherungssumme von mindestens 10 Millionen Euro
  2. Verstoß gegen Halterpflichten, das heißt wenn Ihr Hund trotz Leinen zwang frei herumläuft oder Sie sich weigern der Maulkorbpflicht nachzukommen.
  3. Mitversicherung von Fremdhütern, wenn Ihr Liebling einen Schaden verursacht während eine dritte Person auf ihn aufpasst oder Gassi geht.
  4. Mietsachschäden, bis mindestens 250.000 €. Ihr Hund ist noch nicht stubenrein, das hat den Parkett im Wohnzimmer ruiniert, die Hundehalterhaftpflicht zahlt die Reparatur, genauso wenn der Vierbeiner zum Beispiel in der Ferienwohnung oder im Hotel etwas beschädigt.
  5. Vorübergehender Auslandsaufenthalt, die Hundehalterhaftpflicht übernimmt Schäden im Ausland in einem Zeitraum von mindestens einem Jahr.
  6. Vermögensschäden bis 50.000 €
  7. Deckschäden, Ihre Mischlings rüde lässt sich auf eine Liaison mit der prämierten Zuchthündin aus der Nachbarschaft ein. Die Welpen sind zwar niedlich aber eben nicht reinrassig, ein finanzielles Fiasko für den Züchter.
  8. Hunde- oder Sportveranstaltungen sollten ebenfalls Bestandteil des Regelwerkes sein.
  9. Welpenschutz, die kleinen unberechenbaren Knäuel sorgen gerne mal für Turbulenzen eine Hundehalterhaftpflichtversicherung schützt Sie auch vor den finanziellen Folgen eines übermütigen Welpens.
  10. Hundehalter und Familienangehörige, im Rahmen der Hundehalterhaftpflicht sind nicht nur Schäden versichert, die der Hund in Ihrem Beisein verursacht. Auch wenn Familienmitglieder, Ihre Kinder, Geschwister oder Eltern, sich um den Vierbeiner kümmern und dabei ein Schaden entsteht, besteht Versicherungsschutz.
  11. Forderungsausfalldeckung, damit sind Sie und Ihr Hund geschützt, wenn ein fremder Hund Sie selbst oder Ihren Vierbeiner verletzt und nicht zahlen kann.

Zusätzlich können in manchen Tarifen auch der Besuch der Hundeschule und damit verbundene Risiken, sowie der sogenannte Hüterbiss (wenn Bello seinen Dogsitter verletzt) mitversichert werden.

Hundehalterhaftpflicht: Wie errechnet sich der Versicherungsbeitrag?

Wie hoch die Jahresbeiträge sind hängt vom Tarif, der Höhe der Selbstbeteiligung, Hunderasse und Laufzeit ab. In der Feinabstimmung des Tarifes wird zum Teil das Alter des Hundes und auch des Hundehalters mitberücksichtigt. Einige Hundehalterhaftpflichtversicherer bieten Preisnachlässe für Singles und Senioren an. Auch wer eine Hundehalterhaftpflicht bei einem Anbieter abschließt, bei dem er schon eine andere Police hat, sollte sich wegen eines möglichen Rabattes nachfragen.

Es ist also wichtig die einzelnen Hundehalterhaftpflichtversicherungen zu vergleichen bevor Sie sich für eine entscheiden. Der Tarifvergleich macht transparent, welche große Bandbreite an Versicherern es gibt. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, die Hundehalterhaftpflicht mit anderen Versicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer privaten Krankenversicherung zu kombinieren. Ob das auch für Sie eine Option wäre, klären Sie am besten mit dem unabhängigen Finanzberater ab.

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